Kunst machen:
Kreativität als Teil der Unternehmenskultur entwickeln
„Der Mensch ist das Wesen, das die Fähigkeit hat, sich die Zukunft so detailliert vorzustellen, dass er sie erschaffen kann … Er imaginiert und konstruiert die Zukunft – und erschafft sie real.“ aus: „Zukunft, eine Bedienungsanleitung“ von Florence Gaub (Politikwissenschaftlerin / Militärstrategin). Und weiter:
„Fächer wie Kunst, Literatur, Philosophie oder Nichtstun würden die für die Zukunftsfähigkeit wichtige Vorstellungskraft fördern, werden aber meist als zweitklassig, da nutzlos auf dem Arbeitsmarkt angesehen.“
Kreativität entsteht jedoch nicht auf Knopfdruck, sondern benötigt Raum, Zeit und Inspiration. Durch gestalterisches Arbeiten können Teams neue Herangehensweisen ausprobieren, eingefahrene Denkmuster lösen und lernen, in unsicheren Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Kunst machen: Seminarangebote:
- mind wandering: Kunst und Zukunft – in flow kommen
Inhalt: experimenteller Druck | Kunst im 20. und 21. Jh. | Reflexion und Austausch
Dauer: eintägig
Zeit und Ort: nach Vereinbarung
- Gedankenmosaike – Vom Umgang mit Wahrnehmungsfragmenten
Inhalt: Glasur auf historischen Fragmenten | Reflexion und Austausch
Dauer: 4 Stunden
Zeit und Ort: nach Vereinbarung
aktuell:
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Dagmar Schuldt in Frankfurt am Main sind Teams zu einem besonderen Erlebnis zwischen Kunst, Reflexion und kreativem Gestalten eingeladen: In der heutigen Arbeitswelt ist es entscheidend, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, Perspektiven zu wechseln und daraus gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln. Genau das üben wir in diesem Workshop – mit den Mitteln der Kunst. Dabei geht es um die Frage, wie wir Geschichte, Erinnerung und Wahrnehmung konstruieren – und welches gemeinsame Denken und Handeln daraus entsteht. Mit diesem außergewöhnlichen Format öffnet Dagmar Schuldt, die sich in ihrer künstlerischen Arbeit seit vielen Jahren mit Erinnerungskultur, Archäologie und Spurensuche beschäftigt, für die Teilnehmenden einen geschützten Raum zum Nachdenken und Ausprobieren.
Ausstellung / Ort:
Archäologie der Gedanken – Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren
Archäologisches Museum Frankfurt am Main
10. September 2025- 31. Mai. 2026
Inhalte :
1. Fragmente der Wahrnehmung
• Führung durch die Ausstellung „Gedankenmosaike – Vom Umgang mit (Wahrnehmungs-) Fragmenten“
• Einführung in die Inhalte der Ausstellung
2. Mosaik und Agilität
• Die Teilnehmenden arbeiten im Workshop mit historischen Fliesenfragmenten und blauer Glasurfarbe.
• Perspektivwechsel: Dabei entstehen nicht nur neue Objekte, sondern auch neue Perspektiven auf die individuelle Wahrnehmung und die damit zusammenhängende Kommunikation.
Vorkenntnisse im künstlerischen Gestalten sind nicht erforderlich. Dagmar Schuldt zeigt leicht umsetzbare Möglichkeiten, mosaikhafte Denk- und Arbeitsweisen selbst zu entwickeln und auszuprobieren.
Dauer: 4 Stunden | Zeitpunkt: nach Absprache
Kosten: Für Gruppen bis zu 10 Personen: € 1300,00 zuzüglich Materialkostenpauschale: € 50 pro Person (sie beinhaltet jeweils ein historisches keramisches Scherbenfragment, Glasur in unterschiedlichen Blautönen, An- und Abtransport sowie professioneller keramischer Brand der Scherben, Versand der bearbeiteten Objekte nach dem workshop )
Bitte wenden Sie sich bei Interesse an:
Dagmar Schuldt: studio@dagmarschuldt.de oder:
Maria Messner: Stellvertretende Direktorin, Kustodin für Vermittlung , 069 212-35895
maria.messner@stadt-frankfurt.de
Informationen als pdf zum downlowd_Gedankenmosaike
Kunst machen: Verbindungen schaffen
In meinen Seminaren gebe ich weiter, was mir an meiner eigenen künstlerischen Arbeit wichtig ist. Ich suche nach Verbindungen zwischen Kommunikation und Kunst, Geschichte und Kunst, Bildung und Kunst – und auch immer wieder nach neuen Kooperationen und Kooperationspartnern.

