Kreativität als Teil der Unternehmenskultur

Kunst machen: Kreativität als Teil der Unternehmenskultur entwickeln

In der heutigen dynamischen und oftmals komplexen Arbeitswelt brauchen Teams frische Perspektiven, um neue Lösungswege zu finden. Kreativität entsteht aber nicht auf Knopfdruck, sondern benötigt Raum, Zeit  und Inspiration. In meinen Seminaren biete ich einen Resonanzraum für kreative Denk- und Handlungsprozesse an. Die Teilnehmenden sind eingeladen, selbst gestalterisch tätig zu werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Durch gestalterisches Arbeiten können neue Herangehensweisen entwickelt und eingefahrene Denkmuster gelöst werden. Ziel ist, in unsicheren Situationen handlungsfähig zu bleiben. 

„Das war wirklich eine Erweiterung für Bewußtsein sowie Zusammenhalt. Mega!“ Peter Kirsch, Senior-Consultant/Coach bei Pawlik Consultants anlässlich des Teamtages zum Thema „Kunst und Kraft“,  Januar 2024 im Woods Art Institute, Wentorf bei Hamburg. 

 
 
Referenzen:

Archäologisches Museum Frankfurt am Main | Pawlik Consultants GmbH Hamburg | Woods Art Institute Wentorf bei Hamburg | Museum für Hamburgische Geschichte Hamburg 


aktuelles Seminarangebot in Frankfurt am Main:

Gedankenmosaike : Im Rahmen der aktuellen Ausstellung sind  Teams zu einem besonderen Erlebnis zwischen Kunst, Reflexion und kreativem Gestalten eingeladen: In der heutigen Arbeitswelt ist es entscheidend, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, Perspektiven zu wechseln und daraus gemeinsam kreative Lösungen zu entwickeln. Genau das üben wir in diesem Workshop – mit den Mitteln der Kunst. Dabei geht es um die Frage, wie wir Geschichte, Erinnerung und Wahrnehmung konstruieren – und welches gemeinsame Denken und Handeln daraus entsteht. Mit diesem außergewöhnlichen Format öffnet Dagmar Schuldt, die sich in ihrer künstlerischen Arbeit seit vielen Jahren mit Erinnerungskultur, Archäologie und Spurensuche beschäftigt, für die Teilnehmenden einen geschützten Raum zum Nachdenken und Ausprobieren.

Ausstellung / Ort: 
Archäologie der Gedanken – Von der Kunst des Sichtbaren und Unsichtbaren
Archäologisches Museum Frankfurt am Main
10. September 2025- 31. Mai. 2026

Inhalte :
1. Fragmente der Wahrnehmung
• Führung durch die Ausstellung „Gedankenmosaike – Vom Umgang mit (Wahrnehmungs-) Fragmenten“
• Einführung in die Inhalte der Ausstellung
2. Mosaik und Agilität
• Die Teilnehmenden arbeiten im Workshop mit historischen Fliesenfragmenten und blauer Glasurfarbe.
• Perspektivwechsel: Dabei entstehen nicht nur neue Objekte, sondern auch neue Perspektiven auf die individuelle Wahrnehmung und die damit zusammenhängende Kommunikation.

Vorkenntnisse im künstlerischen Gestalten sind nicht erforderlich. Dagmar Schuldt zeigt leicht umsetzbare Möglichkeiten, mosaikhafte Denk- und Arbeitsweisen selbst zu entwickeln und auszuprobieren.

Dauer: 4 Stunden | Zeitpunkt: nach Absprache
Kosten: Für Gruppen bis zu 10 Personen: € 1300,00 zuzüglich Materialkostenpauschale: € 50 pro Person (sie beinhaltet jeweils ein historisches keramisches Scherbenfragment, Glasur in unterschiedlichen Blautönen, An- und Abtransport sowie professioneller keramischer Brand der Scherben, Versand der bearbeiteten Objekte nach dem workshop )

Bitte wenden Sie sich bei Interesse an: 
Dagmar Schuldt: studio@dagmarschuldt.de  oder:
Maria Messner: Stellvertretende Direktorin, Kustodin für Vermittlung , 069 212-35895
maria.messner@stadt-frankfurt.de

Informationen als pdf zum  downlowd_Gedankenmosaike


Kunst machen: Verbindungen schaffen

Jenseits von standardisierten Erfolgsmustern ist Kunst eine Einladung zum Spiel. Ein Spiel, um Vorstellungen aus gewohnten Gleisen zu befreien, auf ungewohnte Weise mit sich und anderen in Kontakt zu treten und Abstand von Routine zu gewinnen. Möglichkeiten können ausgelotet, Ziele dürfen aus dem Auge verloren werden, um neue zu finden. Die eigene gestalterische Arbeit der Teilnehmer:innen steht im Mittelpunkt meiner Seminare. Auf diese Weise zu arbeiten bedeutet, sich selbst und andere in ungewohnter Perspektive wahrzunehmen, neuen Gedanken Raum zu geben und Dinge ins Auge zu fassen, die noch nicht klar sichtbar sind. Es geht um eine Blickrichtung jenseits von fokussierten Zielsetzungen und standardisierten Erfolgsmustern. Der erweiterte Blick schafft den notwendigen Abstand, um dringenden, fest angepeilten – und oft auch vorformulierten – Zielen neu begegnen zu können.

„Es darf wachsen, sich verändern, neu gedacht werden. In einer Zeit, in der vieles flüchtig und digital ist, bleibt die Kunst eine greifbare Verbindung zur Welt – und eine wunderbare Möglichkeit, über Grenzen hinweg in einen lebendigen kreativen Dialog zu treten. “ (Rik Reinking, Woods Art Institute, 2025)
 

Künstlerisches Arbeiten und Reflexion der Arbeit in Bezug auf das gewünschte  Thema bilden in meinen Seminaren eine Einheit. Beispiele aus der Kunstgeschichte vervollständigen das Angebot. Ich biete Trainings für Führungskräfte und Teams, individuelle Themen und Termine können mit mir vereinbart werden. Seminar- und Themenangebote finden Sie hier.

Eine inspirierende Möglichkeit für Gruppen bis zu 12 Personen ist der Seminarraum im Woods Art Institute (WAI), einem Zentrum für moderne Kunst mit aktuellen Ausstellungen in Wentorf bei Hamburg. Ich selbst arbeite in den WAI–Studios. Mein Seminarangebot lässt sich hier gut mit einer Führung durch die Kunstsammlung Reinking und dem dazugehörigem Skulpturenpark verbinden. 

Kunst machen: Bleibt alles anders ? ! .

Teamarbeit gestaltend begreifen: Teamarbeit bewegt sich immer im Spannungsverhältnis und braucht deshalb regelmäßig Reflexion, um neben eingespielten Routinen Kreativität und Innovation Raum zu geben. Mein Seminarangebot bietet Anlässe, die Gruppe im Licht des Andersmöglichen zu sehen und Möglichkeiten spielerisch auszuloten. Inhaltlich steht die gestalterische Arbeit der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Das kreative Arbeiten ermöglicht, sich selbst (wieder) als Handelnden wahrzunehmen, dabei sich selbst und anderen gegenüber eine authentische Haltung einzunehmen. Kunst öffnet dabei den Blick für unterschiedliche Denk- und Handlungsansätze und bietet Raum für Gegensätzliches. Dieses Seminar gibt der Gruppe die Möglichkeit, individuelle Potenziale schätzen zu lernen und neue Formen von Kooperation, Konflikt und Konsens zu erfahren. 

Leiten heißt Gestalten: Sich auf Kunst einzulassen, bedeutet, Kompetenzen und Sicherheiten zu verlassen, Unbekanntes zu erproben und mit ergebnisoffenen Prozessen zu arbeiten. Es bedeutet, Scheitern auszuhalten, um sich dann mit dieser Erfahrung auf neue Weise Herausforderungen zu stellen. Kunst öffnet den Blick auf unterschiedliche Denkansätze. Sie macht die große Bandbreite von Wahrnehmungs- und Gestaltungsformen sichtbar und bietet Raum für Gegensätzliches. 
 

 

„Wir gehen in eine Zukunft, die uns dazu herausfordert, unser Bild von der Welt ständig zu überdenken. Unsere kognitive Flexibilität kann uns helfen, Veränderungen erfolgreich zu meistern. Kunst und künstlerisches Gestalten eröffnen dazu einen direkten Zugang.“ (D. Eagleman / A. Brandt: Kreativität. Wie unser Denken die Welt immer wieder neu erschafft, SiedlerVerlag 2018)


Aktuelle Veröffentlichungen als Download (pdf):

Kunst machen in Unternehmen

 Dagmar Schuldt_Kunst und Kommunikation